Presse
Werte Pressekollegen: VerMonT veröffentlicht regelmäßig eigene Pressemitteilungen und pointierte Kurztexte auf der Startseite. Unter Veröffentlichungen finden Sie sowohl eigene Texte wie Zitierungen.
VerMonT folgt in der Medienarbeit für Kunden der klassischen Einteilung in Fach-, Branchen- und Tagespresse.
Empirischer Rechtsjournalismus
VerMonT praktiziert eine neue wissenschaftliche Richtung, welche Rechtswissenschaft, investigative Marktrecherchen und journalistische Essay-Elemente unter dem Stichwort „empirischer Rechtsjournalismus“ verbindet. Hauptanliegen ist, für Leser Transparenz herzustellen.
Anlass dieser neuen Form des Rechtsjournalismus ist, dass echte wissenschaftliche Diskussionen in der Juristerei als angewandter Geisteswissenschaft in Fachpublikationen leider zu selten stattfinden. Die meisten deutschen Publikationen mit juristischem Inhalt sind – ganz anders als in angelsächsischen Ländern - „Einbahnstraßen-Äußerungen“ ohne Feedback der wissenschaftlichen Community.
Eigene Standpunkte und Argumentationen sind in der deutschen juristischen Ausbildung nicht gefragt, in der Berufspraxis aber wichtig. Das Klipp-Klapp-Schema „herrschende“ Meinung und despektierlich so bezeichnete „Minder“-Meinung gibt es in keinem anderen akademischen Fach, in Großbritannien und den Vereinigten Staaten schon gar nicht. Schon im Studium und später beim Repetitor lernen Juristen prüfungstaktisch, dass die „herrschende“ Meinung „im Zweifel vorzuziehen“ ist („Verärgern Sie den Korrektor nicht!“).
Hinter der „herrschenden“ Meinung stecken aber oft handfeste wirtschaftliche, berufspolitische, Macht-Interessen der juristischen Berufsverbände oder Eigeninteressen („Renommée“) von Hochschullehrern und Richtern. Die Protagonisten legen ihre Karten nur selten offen, und Hochschullehrer halten die Aufklärung darüber noch immer nicht für wichtig.
Information und Wertung verbinden angelsächsische Wissenschaftler in der Tradition des Empirismus meistens – so weiß der Leser, wer „Ross und Reiter“ ist. Niemand würde ihnen „Unwissenschaftlichkeit“ vorwerfen, abgesehen von Vertretern „reiner Lehre“.
Der „empirische Rechtsjournalist“ hat genau diese Aufgabe: Aufdecken, klar beim Namen nennen und Stellung beziehen!
Es gibt deshalb auch im Umgang mit Quellen keine Berührungsängste. In der Presse stehen daher für VerMonT gleichwertig „traditionelle“ juristische Fachquellen neben journalistischen, Pressemeldungen neben offiziellen Statistiken etc. Im empirischen Rechtsjournalismus entscheidet nicht der „Ruf“ einer Publikation über ihre Zitierfähigkeit, sondern ihr Inhalt! Deshalb gibt es keine „unseriösen“ Quellen: VerMonT nimmt Autoren, egal wo sie publizieren (auch wenn es „ausnahmsweise“ nicht der Beck-Verlag mit seiner fachjuristischen Publikations- und damit Marktmacht ist), beim Wort!
Sie erhalten in VerMonT-Publikationen und statements keine fachjuristische Diplomatie, sondern klare, verbandsunabhängige Standpunkte, damit Sie sich auch klar entscheiden können. Reiben Sie sich ruhig an meiner Auffassung. Die „herrschende“ Meinung, und von ihr weichgespülten „mainstream“, finden Sie an jeder Ecke, hier aber nicht!
VerMonT Beratung: Prof. Dr. Volker Albert Tausch